So klein kann die Welt sein.

Vor knapp eineinhalb Monaten gab es auf diesem Blog einen Artikel zu einer Neonazi-Frau die unmittelbar neben dem Sub wohnte. Damals war das Interesse an dem Thema relativ gering. In der schwulen Szene herrschte vornehmlich die Meinung vor, man solle die paar Nazis einfach ignorieren und sie nicht provozieren, da man in der Müllerstrasse ja eh in der Überzahl sei. Trotzdem war es in den letzten Monaten gelungen das Thema in verschiedene Ebenen der schwulen Community zu tragen und damit Widerstand gegen die Neonazi-Nachbarin aufzubauen.
In den letzten Tagen wurde diese dann plötzlich festgenommen, pikanterweise im Zusammenhang mit dem versuchten Mordanschlag auf den Polizisten Mannichl. Desweiteren stellte sich heraus, dass es sich bei dieser Frau scheinbar um die Freundin von Hasselbach (Führender Aktivist der Freien Nationalisten München) handeln soll. Ausserdem ist sie scheinbar ebenfalls eine Aktivistin der Freien Nationalisten München.
das gibt es hier zu lesen:

Ebenfalls am Mittwoch wurde die in München lebende Freundin von Philipp H. vorläufig festgenommen. Ein Nachbar hatte sich bei ihr wegen lauter Skinhead-Musik beschwert, da erklärte sie, er solle aufpassen, sonst gehe es ihm wie dem Polizisten in Passau. Im selben Haus in der Müllerstraße, in dem die Frau wohnt, ist ein Schwulen-Kulturzentrum untergebracht. Da in dem Haus offenbar Neonazis aus- und eingehen, sind nach SZ-Informationen schon Schwule von Rechtsextremen angepöbelt worden.

Es zeigt sich also, dass das herunterspielen der Vorfälle in der Müllerstrasse ein Fehler war. Dennoch gibt es auch erfreuliches zu vermelden: Ihre Wohnung wurde scheinbar mittlerweile geräumt. Sie wohnt dort also nicht mehr. Plötzlich gibt es auch ein Interesse für das Thema in der schwulen Szene und in der Presse. Hoffentlich eine Lehre für die ,die die Sache versucht haben herunterzuspielen.


1 Antwort auf “So klein kann die Welt sein.”


  1. 1 Allophilia Trackback am 20. April 2010 um 15:29 Uhr
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