Backstage blamiert sich.

Auf diesem Blog hab ich ja schön öffters das Backstage und sein Booking von homophoben, sexistischen und rassistischen Bands und Künstler* thematisiert. Das Thema „Hassmusik“, wurde erst kürzlich im Rathaus bei einem Hearing besprochen. Besonders das Backstage steht ja schon seit längerem unter dem Druck, dass es immer wieder Kritik an ihrem Booking gibt. Nun sollte am Freitag, den 19.2 die Band T.O.K auftretten, eine Band die ihren weltweiten Durchbruch mit dem homophoben Song „Chi Chi Man“ hatten. Natürlich gab es deswegen Beschwerden beim Backstage, genauso wie bei den Auftritten von den ebenfalls homophoben Künstlern* Sizzla und Bountykiller. Normalerweise lamentiert das Backstage dann sollange rum bis der Auftritt vorbei ist, als Ablenkungsmanöver wählt man Erklärungen der Bands, in denen sie sich generell von allem Distanzieren von dem man sich distanzieren kann, oder man holt sich jemanden von der Rosa Liste und stellt ihn vor dem Auftritt kurz mal auf die Bühne, oder man gibt sich interessiert am Austausch und veranstaltet Diskussionveranstaltungen. Da die Münchner SPD eine Charta gegen „Hassmusik“ fordert, stand das Backstage um Georg Stöcker wohl nochmal mehr unter Druck. So entschied man sich im Backstage zu folgender PR-Finte: Kurz nach den ersten Beschwerden gegen das T.O.K Konzert im Januar 2010, wurde vom Backstage die Initiative Stop Murder Music München im Februar 2010 ins Leben gerufen. Zusätzlich setzte man vor dem T.O.K Konzert eine Diskussionveranstaltung an, eingeladen wurden aber erstmal nur die Presse per Pressemitteilung, erst einen Tag vorher standen genaue Informationen zu dieser Diskussionveranstaltung im Internet. Man hatte also offensichtlich geplant, neben Leuten aus dem Backstage Umfeld hauptsächlich die Presse als Publikum zu haben. Die Veranstaltung stand dann unter dem Titel “HASS-HETZE-HITZIG-HOMO?”. Bereits der Titel deutet an wie die Veranstaltung ausgehen sollte. Aufs Podium hatte man sich dann Reggae und Backstage Fans geholt, Kritiker des Backstage und homophober Reggae Sänger* wollte man bei der Diskussion offensichtlich nicht auf dem Podium haben. Eingeladen hatte man sich: Philip (Backstage/Reaggae Party), Moderator Noe Noah (Bayern 2 Zündfunk), Florian Sperk (Grünen Jugend Bayern), Rolf Radny (Tourmanager von T.O.K).
Jeder von denen hatte da so seine Funktion auf dem Podium. Noe Noah vertrat den kulturrelativistischen Ansatz, Florian Sperk berief sich auf die Meinungsfreiheit, Rolf Radny versuchte sich da mehr in allgemeiner Relativierung der Homophobie von der Band. Die einzelnen Positionen und die besten Sätze gibts bei Medium zum nachlesen. Doch es kam anders, spontan fanden sich einige um die Veranstaltung zu nutzen, dem Backstage mal ein bischen auf den Zahn zu fühlen und die PR-Veranstaltung doch noch in Richtung Diskussion zu drücken. Es wurde auch ein Flugblatt verteilt, das man bei Radio Lora lesen kann. Im Laufe der Veranstaltung gerieten die Podiumsteilnehmer zunehmend in die Defensive (und so stieg die zahl der Leute die noch auf das Podium geholt wurden an). Dabei zeigte sich jedoch ganz klar: im Backstage weiss man offensichtlich nicht was Homophobie ist, da wird am Höhepunkt der Veranstaltung, Bounty Killer zitiert, wie er auf der Backstage Bühne sagt: „Ich rufe nicht zum Mord an Schwulen auf aber ich mag sie einfach nicht“ und das soll dann Beweisen, dass Bounty Killer nicht homophob ist. Da winden sich fünf Leute auf der Bühne und relativieren durchgehend Homophobie und versuchen sich rauszureden und steigern sich dabei in immer peinlichere Ausreden, irgendwann wird dann über schwule Praktiken im Bett geredet und auch auf der Bühne fallen die ersten Masken, jetzt würde am liebsten auch jemand sagen „ich mag Schwule nicht“, dann ist die Veranstaltung zuende und das Backstage hat sich bis auf die Knochen blamiert.


4 Antworten auf “Backstage blamiert sich.”


  1. 1 hiphi 22. Februar 2010 um 4:42 Uhr

    Falsch recherchiert..Namen stimmen nicht und mal wieder einzelne Zusammenhänge aus dem Kontext gerissen !

    Allophilia: Also den Zündfunk Moderator habe ich falsch benannt, die restlichen Namen sind/waren aber so wie in der Ankündigung. Ansonsten was ist den aus dem Kontext gerissen?

  2. 2 oHmann 22. Februar 2010 um 23:23 Uhr

    Neutraler Beobachter – Musikliebhaber – Selectah

    Ich möchte versuchen, einige Ungereimtheiten, Fakten und Missverständnisse aufzugreifen und neutral zu erklären.

    Leider fing in meinen Augen diese Diskussion schon falsch an und man hat relativ früh gemerkt, dass hier keine Aufklärung stattfinden wird. Da viel zu viele Punkte bei dieser Diskussion besprochen hätten werden müssen und dazu überhaupt keine Zeit war. Und meiner Meinung nach, in diesen Blogs leider auch sehr viele Voruteile und Vorwürfe basierend auf Halbwissen, zum Besten gegeben werden. Denn wenn man sich mit bestimmten Themen nicht auskennt, sollte man mit Zitaten und Anschuldigungen vorsichtig sein.

    1. Wird Dancehall/ Reggae sehr oft als homophobe Musik betitelt, was einfach nicht stimmt. Es gibt einige Lieder die homophobe Inhalte haben, aber der Großteil bezieht sich auf andere Themen wie: Party, Tanz, Gangstaimage, Gewalt, Sex, Liebe, Politik, Religion usw usw… Einige dieser Themen werden auch im Hip Hop behandelt und diese Musik erhält zur Zeit wohl den größten Medien-Hype. Oder etwa nicht?

    2. Einige dieser Lieder sind bis zu 10, 8 Jahre alt. Und werden von vielen Bands, wie zum Bsp auch TOK nicht mehr gespielt, aufgeführt und produziert. „Jetzt werden viele sagen, dass macht es auch nicht besser und sie machens ja nur nicht, weil sie sonst nicht mehr auftreten dürfen. „Vielleicht haben einige Artists auch ihre Denkweisen geändert und distanzieren sich zwischenzeitlich davon“ – Ich finde auch diese Seite sollte bedacht werden.
    Es sei auch angemerkt, dass aktuell kaum noch solche Tunes produziert werden und wenn ja – nicht mehr diese Medientauglichkeit haben. „Was ja auch für eine positive Tendenz in Richtung Veränderung der Musik spricht“ Oder nicht?
    Z.B. der Artist „Elephant Man“ bringt nur noch Party- und Dance Tunes raus.

    3. Es kommt bei dieser ganzen Debatte und auch der Diskussion im Backstage, leider nie wirklich raus was gewollt bzw. angestrebt wird.
    - Erst waren es Lieder, die zur Gewalt gegen Homosexuelle aufrufen, die verboten werden sollen. Was meiner Meinung nach auch sehr gut ist und woran es nichts zu kritisieren gibt.

    - Darf ein Artist, wenn er komplett solcher Lieder weglässt dann auftreten JA oder NEIN ? Die einen sagen Ja – die anderen Nein.

    - Dann sollte man auch bedenken, ob diese Artists, vllt seit vielen Jahren solche Lieder nicht mehr produzieren und veröffentlichen. Dann ist es meiner Meinung nach völlig in Ordnung – wie gesagt Menschen können sich auch ändern (und sollten nicht ihr lebenlang für in der Vergangenheit gesungene Scheiße verurteilt werden)

    - Es gibt auch sehr viele Artists, die noch nie mit Solchen Inhalten in Verbindung gebracht wurden. Und solche Lieder überhaupt nicht propagiern. Bitte bedenkt auch dies, bevor ihr eine ganze Musikrichtung in Veruf bringt.

    - Darf ein Artist auftreten, wenn bekannt ist das er Schwule nicht mag – solche lieder aber nicht singt, produziert, öffentlich aufführt? Da werden einige sagen: „auf keinen Fall“ Manche: „Ja OK“.
    Ich finde das ist schwer zu klären, denn es gibt ja noch das „leidige“ Thema der Meinungsfreiheit. Und wie weit Diese in der Öffentlichkeit zu stehen hat.
    Jetzt wird wieder gesagt: „Jemand, der so eine Meinung vertritt, darf nicht auftreten“ Das kommt jetzt auf die Betrachtung von jedem selbst an. Ich bin der Meinung wenn er so denkt, mir seine Meinung aber nicht aufdrängt, kann ich mir das Konzert mit gutem Gewissen anschauen, ich muss ja diese Meinung nicht zwangsläufig teilen, vorallem dann, wenn sein musikalisches Repertoire nichts mit Homophobie zu tun hat.
    Es soll jetzt keine Schönredung sein, aber diese Anti-Homo-Einstellungen kommen nun einfach mal aus einem politischen und geschichtlichem Hintergrund auf Jamaika. Das heißt aber nicht, dass ich es gut heiße, es ist aber nun einfacht Fakt. Bedeutet ja auch nicht, dass im Laufe der Zeit keine Veränderung stattfindet/ stattfinden kann… Es ist halt leider, noch ein Entwicklungsland, mit kaum Bildungsstadart. Aber darauf einzugehen würde hier jetzt zu lange dauern…
    Ich möchte nur, dass es auch bedacht wird. Und wir etwas intelligenteren Leute hier, können sowas auch ganz gut differenzieren.

    4. Die Szene hier:

    Während der Diskussion habe ich ein paar mal gehört: Aber die Fans sind doch alle hier um diese Scheiße zu hören und kaum einer nimmt an dieser Diskussion teil.
    Und hier liegt meines Erachtens das Größte Missverständniss. Es ist niemand auf dem Konzert um homophobe Lieder zu hören. Die deutsche-, münchner Reggaeszen(und die kenne ich gut!) Ist NICHT im geringstem Homophob (schwarze Schaafe gibts immer, aber das ist ein minimaler Prozentteil). Keiner von uns geht auf ein Konzert oder ne Party umd solche Texte zu hören! Auf den Partys werden, vorallem von Renegade und Blazin-Tiger keine dartigen Tunes gespielt. Deswegen, war auch kaum Publikum vorhanden, weil die sich nicht als betroffen sehen. Wir stehen auf die Beats, die anderen Texte und vorallem auf die „Art von Party“ die hier statt findet. Und ich verbitte mir auf Grund von z.T sehr alten Liedern diesen Stempel einer ganzen Szene aufzudrücken. Einigen war überhaupt nicht bewusst, dass es ein Homophbie-Problem in dieser Musik gibt, bevor es in den Medien so propagiert wurde.
    Ich persönlich, bin über Hip Hop – Bob Marley – Gentleman – Sean Paul usw zu dieser Musik gekommen, hab irgendwann gemerkt, dass es solche Lieder gibt und hab mich davon distanziert. Und so ist das beim Großteil unserer Szene. Sind wir jetzt Homophob, weil wir auf einer Party zu einem TOK-Tune tanzen der nichts damit zu tun hat???
    „Wer jetzt „ja“ sagt, denkt wohl selbst etwas radikal…“ Ich persönlich kenne einige Mädls, die Homosexuelle als gute Freunde haben und trotzdem gerne auf Reggae und Danchall tanzen und weggehen. Sind die jetzt ihren Freunden gegenüber unloyal oder sogar homophob??

    Also bitte mal nachdenken, bevor man solche Vorwürfe in die Welt hinausschreit und seine Mitmenschen in Verruf bringt.

    5. Zu dem breitgetretenem Bounty Killer Zitat von „dem Typen der ab und zu mal im Backstage“ auflegt.
    Hier wurde einiges falsch verstanden und leider wieder mal falsch ausgelget. Und dadurch ihm ein Stempel auf gedrückt, der einfach nicht gerechtfertigt ist.
    Die Aussage von Bounty Killer beruht ja Angriffen ihm gegenüber und auf die Aufforderung seine Konzerte zu verbieten. Er hat sich nicht hingestellt und gesagt: Ich mag keine Schwulen …bla bla bla, weil er es den Leuten klar machen wollte. Sondern, hat er sich vielmehr, wegen der Angriffe gerechtfertigt und dazu beim Konzert öffentlich Stellung genommen, in dem er gesagt hat: „Ich fordere Niemanden auf Schwule zu verbrennen, zu erschießen etc. Sie mögen mich nicht, ich mag sie nicht. (wobei vielmehr mit „Sie“ die radikalen Verbände gemeint waren)
    Nebenbei, sind die Art von Liedern nicht im Programm enthalten gewesen.

    So war das Zitat gemeint, sollte keine Rechtfertigung sein. (Hier kommt jetzt wieder das mit der „Meinungsfreiheit“ seitens des Artsts) Nicht die Meinung des „Typen der da auflegt“. Auch wenns manche vllt so verstanden haben und ihn im Internet durch den Dreck ziehen. Es war auch keine Rechtfertigung Homophobie gut zu heißen, zu sagen Bounty wär nicht Homophop oder ähnliches. Versteh auch nicht ganz wie dieser Eindruck entstehen konnte. Sagen wir einfach mal, es ist falsch verstanden, vllt auch unglücklich ausgedrückt und im Endeffekt verdreht hier im Internt veröffentlicht worden.

    6. Die sexsischten Vorwürfe:
    Hier möcht ich nicht lang drauf eingehen, weil irgendwann muss es auch mal wieder gut sein. Nehmt nicht immer alles so ernst wie es in irgendwelchen Liedern (oft auch falsch) vestanden wird. Die vergleiche mit Sido, Bushido, Frauenartzt und so weiter sind auch irgendwie prall. Vorallem wenn man bedenkt. Das Bushido Konzerte bei „the Dome“ Sonntag Nachmittag auf RTL2 laufen. Frauenarzt’s „Hey das geht ab“ auf der Wiesn läuft und Christina Agiluera und alle Anderen halb nackt in Hotpants in ihren Videos auf MTV laufen. Mei, und so is es halt auch mal bei Dancehall…
    Man kann auch einfach mal sagen: „Gut – wenns mir nicht gefällt, dann zieh ichs mir nicht rein – ohne gleich so einen riesigen Zirkus daraus zu machen.“

    Sooo, das wars jetzt. Vllt konnt ich ein paar Missverständnisse aufklären oder den ein oder anderen zum Nachdenken anregen. Vllt hab ich auch nur noch mehr Futter geliefert um die Reggae-Szene noch mehr in den Dreck zu ziehen. Ich hab zumindest relativ neutral versucht einen Lösungsansatz oder weingstens einen Denkanstoß zu liefern. Denn ich bin der Meinung, dass einige von euch, leider auch zu radikal denken und nicht zu neutralen Diskussionen bereit sind und nur kritisieren ohne beide Seiten zu sehen. Vllt ja auch geprägt von Missverständissen, Unkenntniss und falsch geprägten Bildern.

    Und falls ihr das jetzt alles scheiße findet was hier steht. Stehts euch ja frei, euch auch soo hart über mich aufzuregen ;)

    Grüße aus der Reggae-Szene

    p.s

    http://www.stopmurdermusic.de/

  3. 3 medium 23. Februar 2010 um 15:18 Uhr

    In meinem Artikel hat oHmann den selben Kommentar gepostet. Ich hab mir mal die Mühe gemacht ausführlich drauf zu antworten:
    http://medium.blogsport.de/2010/02/20/eine-oeffentliche-entschuldigung/#comments

  4. 4 Administrator 24. Februar 2010 um 14:01 Uhr

    4. Die Szene hier:

    Während der Diskussion habe ich ein paar mal gehört: Aber die Fans sind doch alle hier um diese Scheiße zu hören und kaum einer nimmt an dieser Diskussion teil.
    Und hier liegt meines Erachtens das Größte Missverständniss. Es ist niemand auf dem Konzert um homophobe Lieder zu hören. Die deutsche-, münchner Reggaeszen(und die kenne ich gut!) Ist NICHT im geringstem Homophob (schwarze Schaafe gibts immer, aber das ist ein minimaler Prozentteil). Keiner von uns geht auf ein Konzert oder ne Party umd solche Texte zu hören! Auf den Partys werden, vorallem von Renegade und Blazin-Tiger keine dartigen Tunes gespielt. Deswegen, war auch kaum Publikum vorhanden, weil die sich nicht als betroffen sehen. Wir stehen auf die Beats, die anderen Texte und vorallem auf die „Art von Party“ die hier statt findet. Und ich verbitte mir auf Grund von z.T sehr alten Liedern diesen Stempel einer ganzen Szene aufzudrücken. Einigen war überhaupt nicht bewusst, dass es ein Homophbie-Problem in dieser Musik gibt, bevor es in den Medien so propagiert wurde.
    Ich persönlich, bin über Hip Hop – Bob Marley – Gentleman – Sean Paul usw zu dieser Musik gekommen, hab irgendwann gemerkt, dass es solche Lieder gibt und hab mich davon distanziert. Und so ist das beim Großteil unserer Szene. Sind wir jetzt Homophob, weil wir auf einer Party zu einem TOK-Tune tanzen der nichts damit zu tun hat???
    „Wer jetzt „ja“ sagt, denkt wohl selbst etwas radikal…“

    Interessant ist es dennoch, dass bei den wenigen Reggae fans die da waren, eine sich ganz klar und krass homophob geäussert hat. Den anderen ist es zumindestens Gleichgültig.

    Ich persönlich kenne einige Mädls, die Homosexuelle als gute Freunde haben und trotzdem gerne auf Reggae und Danchall tanzen und weggehen. Sind die jetzt ihren Freunden gegenüber unloyal oder sogar homophob??

    Warscheinlich kennst du sogar selbst welche persönlich. Sicher sind auch Schwule und Lesben auf den Reggae Partys, das sich bei so nem Klima aber niemand traut dazu auch zu stehen verwundert wenig. Ausserdem gibts nichts peinlicheres, wie ich kenne auch Schwule und Lesben, als Argument für die eigene Homophobiefreiheit anzuführen. Auch ein Rassist kennt natürlich Migrant*innen. Noch peinlicher wirds allerdings wenn man das noch über die Ecke „Freundinnen“ formulieren muss. Genauso gut kannste auch sagen, ich hab schonmal welche im Fernsehen gesehen. Zu deiner Frage: Es ist ihnen zumindestens egal.
    Die meisten plagt wohl auch mehr die Angst ihre Szene könnte in Verruf geraten, als das ein Künstler auf der Bühne homophobe Sprüche los lässt.

    5. […] Sondern, hat er sich vielmehr, wegen der Angriffe gerechtfertigt und dazu beim Konzert öffentlich Stellung genommen, in dem er gesagt hat: „Ich fordere Niemanden auf Schwule zu verbrennen, zu erschießen etc. Sie mögen mich nicht, ich mag sie nicht. (wobei vielmehr mit „Sie“ die radikalen Verbände gemeint waren)
    Nebenbei, sind die Art von Liedern nicht im Programm enthalten gewesen.

    In München gibt es keine radikalen Schwulen und Lesben Verbände. Was du meinst sind wohl die bürgerlichen um LSVD und Rosa Liste. Gäbe es in München radikale Verbände würden die sich nicht einfach damit begnügen das Backstage zur Absage zu bewegen, sondern die würden euch den scheiss Laden einfach zerlegen.
    Im übrigen ist es lächerlich zuerst gegen eine Gruppe zu hetzten (auch wenn das verbrennen/erschiessen/abschlachten nur bildhaft gemeint wäre) und sich dann nachher darüber aufzuregen, dass man dafür Kritik erntet. Desweiteren sei noch angemerkt auch wenn es für dich/euch vieleicht schwer vorstellbar ist, bei solchen homophoben Aussagen und Künstlern* müssen nicht nur Schwule und Lesben kotzen, sondern auch viele die nicht unter diese Gruppe fallen. Die meisten Kritiker*innen auf der Diskussion waren heterosexuell*.

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