Ein dreckiger Rückblick auf den Eurovision Song Contest 2010

Die Nation im Freudentaumel, die deutsche Teilnehmerin beim ESC gewinnt mit großen Vorsprung. Da lässt es sich auch ein Ministerpräsident nicht nehmen, die Gewinnerin am Flughafen zu empfangen, und richtet dabei gleich noch ein Gruß der Kanzlerin aus. Die Fahnensaison zur kommenden WM ist also mal wieder eingeläutet und so findet dieses eigentlich total unpolitische Medienspektakel auch auf Indymedia und Alt*rm. seine Reaktionen. Während auf Indymedia ein Hitlergruß von Stefan Raab ausgemacht wird, findet man auf Alt*rm. heraus das der Opa von Lena (besagter Gewinnerin des Contests) ein Bilderberger gewesen sei und der Sieg von diesen Schatteneliten natürlich nur arrangiert wurde damit die armen kleinen Deutschen weiter den Euro retten. Oder halt, wollten die den Euro nicht kaputt machen? Puh, jetzt bin ich aber echt verwirrt.

P.S.: Bleibt noch zu erwähnen, dass auf diversen Internetseiten in den Kommentarspalten natürlich wieder mal antisemitische Kommentare auftauchten (u.a. auf Twitter, Facebook, Web.de, GMX usw.). Getreu dem Zitat von Zwi Rex „Die Deutschen werden den Juden Auschwitz niemals verzeihen“, fanden viele Kommentartor*innen es unmöglich das aus Israel keine Punkte für Deutschland kamen, was natürlich mal wieder ein Komplot sein sollte.


P.P.S.:


1 Antwort auf “Ein dreckiger Rückblick auf den Eurovision Song Contest 2010”


  1. 1 linkerin 31. Mai 2010 um 10:19 Uhr
Die Kommentarfunktion wurde für diesen Beitrag deaktiviert.