So sieht eine Absage des Backstages aus

Wie Oire Szene berichtete sollte am 24. Juli ein Rock-Festival im Backstage stattfinden, das von einem 16-Jährigen Schüler mit Kontakt zur Rechtsextremen Szene veranstaltet werden sollte. Laut Münchner Merkur sagte Stocker das Festival jetzt nach eigenen Recherchen zum Hintergrund des jungen Mannes* ab.

Allerdings solle das Festival:

  1. am selben Tag
  2. selber Ort
  3. mit den selben Bands

aber ohne den 16-Jährigen Veranstalter und unter anderem Namen stattfinden.

Angst, dass bei diesem Festival eventuell rechtsextremes Publikum auftauchen könnte, hat Stocker nicht: „Das sind ja auch keine rechtsextremen Bands.“

Ratlos ist Hans-Georg Stocker, wie er sich in Zukunft vor solchen „schwarzen Schafen“ schützen kann. „Es ist ganz schwierig, die zu erkennen.“ Außerdem könne er auch nicht bei jedem potentiellen Veranstalter vorher eine „Gesinnungskontrolle durchführen“. Deshalb setzt er künftig auf ein gut funktionierendes Netzwerk aus Jugendamt, der Fach- und Informationsstelle Rechtsextremismus in der Jugendkulturstätte Feierwerk und auf aufmerksame Bürgern, die ihm Hinweise geben können.
Quelle: Münchner Merkur


1 Antwort auf “So sieht eine Absage des Backstages aus”


  1. 1 kein name 24. Juni 2010 um 17:06 Uhr

    Eine der Bands die auftreten sollen sind Störte Priester aus Penzberg. Diese treten nicht nur mit dubiosen Bands wie freiwild (Sänger war Mitglied der Rechtspopulistischen Partei „Die Freiheitlichen“) auf, auch in der Galerie auf der Bandhomepage werden rechte Parolen wie „Südtirol bleibt deutsch“ (auf T-Shirts) zur Schau gestellt. Die Band hat einige Neonazis als Freunde, z.B. Matthias Polt (Versand der Bewegung). Matthias Polt hat auf seinen myspace profil „Störte Priester“ als topfreunde. Bereits 2006 veröffentliche Polt auf der Internetseite seines Neonazistischen Sturmversand „Hörproben“ der Band.

Die Kommentarfunktion wurde für diesen Beitrag deaktiviert.