Archiv der Kategorie 'Nazis'

Fight Back!

Während der NSU-Prozess in München stattfindet, gehen die Nazis in die Offensive. Fight Back!

Antifa heisst Kriegsgrabschändung

Wie die Bullen berichteten: Antifa heisst Kriegsgrabschändung:


Quelle:http://www.merkur-online.de/lokales/muenchen-west/grabschaender-mangelnder-ortskenntnis-1166049.html

Antifa Action Day 13.11 München

Ein schönes Mobilisierungsvideo zum Antifa Action Day am 13.11 in München. Weitere Infos auf der Seite der Antifa NT.

Antifa Actionday 2010 from Antifa Actionday on Vimeo.

BIA Infostand Rosenheimer Platz

Gestern sollte eigentlich ein Infostand der rechtsradikalen BIA (Bürgerinitiative Ausländerstopp München) am Rosenheimer Platz stattfinden. Dagegen regte sich bereits im Vorhinein Wiederstand. So wurden mehre Hundert Flyer in Haidhausen verteilt, die über die BIA und deren Infostand informierten. So waren dann auch einige Antifaschist*innen gekommen um den Infostand zu verhindern. Die BIA zog es deswegen vor gleich garnicht aufzutauchen. Die Neonazis um Karl Richter beweisen aber mal wieder Kreativität in der eigenen Berichterstattung, dieses Debakels. Auf ihrer Homepage feiern sie ihre Flexibilität und behaupten dort sie hätten statt des verhinderten Infostandes am Rosenheimer Platz dafür am Bordeaux Platz mehrere Hundert Flugblätter verteilt. Beweis dafür stellt ein Photo am Bordeaux Platz dar, auf dem sich BIA-Aktivisten* mit BIA-shirts für ein Blitzphoto positioniert hatten (man beachte die offensichtlich nur kurz übergestreiften T-shirts auf dem BIA-Photo). Dennoch verweist die Bezeichnung Haidhausens als „rotes Haidhausen“ im Artikel klar auf ihre Niederlage. Einen Infostand am Bordeaux Platz aufzubauen hatte man sich dann von der BIA auch nicht getraut, stattdessen verzichtete die BIA auf einen angemeldeten Infostand und verlegte sich anscheinend darauf, von unaufälligen Kameraden* ein paar Flugblätter in Briefkästen zu stecken.

Nazi scribbling FAIL

Wie sagt mensch heutzutage so schön nerdig: Nazi scribbling FAIL!

Münchner Nazis im Knast?

Schon gestern ging das Gerücht rum, Phillip Hasselbach und Sedlbauer wären verhaftet worden. Da der betreffende Indymedia Artikel allerdings keinerlei Quellen nennt und die Namen der Nazis teilweise falsch sind, lässt sich nichts über den Wahrheitsgehalt sagen. Jetzt ist allerdings auf Altermedia veröffentlicht worden, dass der Nazisänger Flex verhaftet wurde. In den Kommentaren liest man dann auch folgendes:

Nationaler Aktivist // Jul 2, 2010 at 12:50

Wegen Flex wurde auch Ph. Hasselbach und ein weiterer Kamerad aus München verhaftet wegen einem versuchten Totschlag.

Er hat fleissig wie ein Vögelein gesungen damit er fein raus ist und hat damit andere Kameraden verraten.

Flex sein verhalten ist nicht kameradschaftlich sondern nur peinlich.

Es scheint also vielleicht doch was dran zu sein. Aber genaueres wird man sicher in den nächsten Tagen erfahren. Wenn das stimmt, dann haut sich die Naziszene in München gerade mal wieder sehr gut selber in die Pfanne.

Ein dreckiger Rückblick auf den Eurovision Song Contest 2010

Die Nation im Freudentaumel, die deutsche Teilnehmerin beim ESC gewinnt mit großen Vorsprung. Da lässt es sich auch ein Ministerpräsident nicht nehmen, die Gewinnerin am Flughafen zu empfangen, und richtet dabei gleich noch ein Gruß der Kanzlerin aus. Die Fahnensaison zur kommenden WM ist also mal wieder eingeläutet und so findet dieses eigentlich total unpolitische Medienspektakel auch auf Indymedia und Alt*rm. seine Reaktionen. Während auf Indymedia ein Hitlergruß von Stefan Raab ausgemacht wird, findet man auf Alt*rm. heraus das der Opa von Lena (besagter Gewinnerin des Contests) ein Bilderberger gewesen sei und der Sieg von diesen Schatteneliten natürlich nur arrangiert wurde damit die armen kleinen Deutschen weiter den Euro retten. Oder halt, wollten die den Euro nicht kaputt machen? Puh, jetzt bin ich aber echt verwirrt.

P.S.: Bleibt noch zu erwähnen, dass auf diversen Internetseiten in den Kommentarspalten natürlich wieder mal antisemitische Kommentare auftauchten (u.a. auf Twitter, Facebook, Web.de, GMX usw.). Getreu dem Zitat von Zwi Rex „Die Deutschen werden den Juden Auschwitz niemals verzeihen“, fanden viele Kommentartor*innen es unmöglich das aus Israel keine Punkte für Deutschland kamen, was natürlich mal wieder ein Komplot sein sollte.


P.P.S.:

8. Mai – Tag der Befreiung vom Faschismus

Da haben die Nazis eine saubere Bauchlandung hinbekommen. Der wie 25-Mann* wirkende Aufzug am 8. Mai in Fürstenried-West musste bereits nach wenigen hundert Metern wieder umkehren. Wegen der Ankündigung einer Spontandemo wurden dann weitestgehend alle Nazis noch in die Ettstraße zur Nachbehandlung gefahren und auswärtige Nazis konnten laut eigenen Berichten erst gegen 1 Uhr die Heimreise wieder antreten, während Antifaschist*Innen an zahlreichen Orten in der Stadt die Befreiung vom Faschismus feierten.

Ein Artikel auf Luzi-M fasst die Mobilisierung davor gut zusammen, der Artikel auf linksunten.indymedia.org die Blockadeaktionen.

Mal wieder Faschos im Glockebachviertel

Vor zwei Jahren berichtete ich hier über einen Angriff von Nazis auf Gäste des Schwulen Kommunikationszentrums (Sub) in der Müllerstrasse. Auch davor war schon bekannt, dass direkt neben dem Sub in einer Wohnung von Condrobs (Projekt für Drogensüchtige) die Freundin von Phillip Hasselbach wohnte. Interesse daran entwickelte sich aber nicht etwa nach dem Angriff der Faschos, sondern erst im Zuge des Medienechos zum Fall Manichl. Im Zuge dieses Medienechos wurde die Freundin von Phillip Hasselbach dann auch in eine andere Wohnung verlegt.

Letzte Woche wurden 3 Nazikader von Antifas geoutet. Darunter wieder Phillip Hasselbach und siehe da, der wohnt jetzt im Glockenbachviertel keine 100 Meter vom oben erwähnten Sub entfernt. Vieleicht interessiert sich ja diesmal jemand dafür, bevor wieder besoffene Faschos durchs Viertel ziehen.

Erster CSD des Jahres angegriffen.

In Lörrach fand letzten Samstag der erste ChristopherStreetDay des Jahres 2010 statt. Wie auf Queer.de zu lesen ist wurde dieser von scheinbar rechten Jugendlichen angegriffen. Dazu heisst es: (Quelle)

… gab es nur einen „kleinen Zwischenfall“, als rechte Jugendliche in der Grabenstraße Eier auf Paradeteilnehmer warfen. Nach Polizeiangaben führten die mutmaßlichen Täter auch „Maskierungsmittel“ mit sich und waren mit Pfefferspray, Tränengas und einem Hammerstiel bewaffnet.

Auch in München werden die Nazis es sich dieses Jahr warscheinlich nicht nehmen lassen, dem CSD wieder einen Besuch abzustatten, auch wenn sie vorletztes Jahr auf die Mütze bekommen haben.
Bash Back!